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BMW sagt, dass es die 50 %-Verkäufe von Elektrofahrzeugen vor dem Ziel für 2030 erreichen könnte

BMW sagt, dass es die 50 %-Verkäufe von Elektrofahrzeugen vor dem Ziel für 2030 erreichen könnte

Das BMW-Logo ist auf einem Fahrzeug im BMW-Werk in Greer, South Carolina, USA, am 19. Oktober 2022 zu sehen. REUTERS/Bob Strong
  • Investition von 800 Mio. € in mexikanischen Produktionsstandort zur Integration vollelektrischer Modelle der NEUEN KLASSE und Aufbau einer lokalen Hochvolt-Batteriemontage
  • Rund 1,000 neue Arbeitsplätze für das Werk San Luis Potosí
  • Produktionsleiter Nedeljković: „Wir richten unser Produktionsnetzwerk konsequent auf Elektromobilität aus“

Die BMW Group beschleunigt den Ausbau der E-Mobilität und wird mit der nächsten Fahrzeuggeneration, der NEUEN KLASSE, noch mehr Fahrt aufnehmen. Der Anteil von 50 Prozent am weltweiten Umsatz des Unternehmens mit vollelektrischen Fahrzeugen könnte bereits vor 2030 erreicht werden. Um dies zu erreichen, investiert das Unternehmen in den Ausbau seines internationalen Produktionsnetzwerks. Das Werk im mexikanischen San Luis Potosí wird künftig vollelektrische Modelle für die NEUE KLASSE produzieren und baut dafür eine eigene Hochvolt-Batteriemontage auf.

„Wir richten unser Produktionsnetzwerk konsequent auf Elektromobilität aus. „In Mexiko investieren wir 800 Millionen Euro in unser Werk und schaffen rund 1,000 neue Arbeitsplätze“, erklärte Milan Nedeljković, Vorstand Produktion der BMW AG, in San Luis Potosí bei einer Veranstaltung im Beisein des mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador und Gouverneur von San Luis Potosí Ricardo Gallardo Cardona.

Nedeljković fuhr fort: „Die ersten Fahrzeuge der NEUEN KLASSE werden ab 2025 in unserem Werk in Debrecen, Ungarn, vom Band laufen, gefolgt vom Hauptwerk in München. Durch die Integration der NEUEN KLASSE im Werk San Luis Potosí werden wir ab 2027 zusätzliche Mengen erzielen.“

Erst kürzlich gab das Unternehmen eine Investition von 1.7 Milliarden US-Dollar in den Ausbau seines Produktionsstandorts Spartanburg in den USA bekannt. Darin sind eine Milliarde US-Dollar für die Vorbereitungen zur Produktion von Elektrofahrzeugen im US-Werk des Unternehmens und 700 Millionen US-Dollar für den Bau eines neuen Montagezentrums für Hochvoltbatterien im nahegelegenen Woodruff enthalten. Bis 2030 will die BMW Group in den USA mindestens sechs vollelektrische Modelle bauen.

Siehe verwandten Artikel: BMW Group sichert sich CO2-reduzierten Stahl für globales Produktionsnetzwerk

Vollelektrische Modelle ergänzen Produktionsprogramm in Mexiko

Weitere 800 Millionen Euro werden in Mexiko investiert. Davon sind 500 Millionen Euro für den Bau eines neuen Montagezentrums für Hochvoltbatterien auf dem Werksgelände in San Luis Potosí vorgesehen. Das neue Montagezentrum erstreckt sich über eine Fläche von 85,000 m2. Mehr als 500 zusätzliche Mitarbeiter werden dort arbeiten und Batterien der nächsten Generation für vollelektrische Fahrzeuge produzieren.

„Mit dieser neuen Investition wird unser Werk in San Luis Potosí eine zentrale Rolle beim Übergang der BMW Group zur Elektromobilität spielen. Das Unternehmen verstärkt sein Engagement in Mexiko und seine Beteiligung an unserem Werk, nicht nur aufgrund seiner strategischen Lage, sondern vor allem aufgrund eines soliden Arbeitsteams, das in weniger als vier Jahren nach Betriebsaufnahme bereits drei Modelle produziert, die liefern 74 globale Märkte und zeichnen sich durch ihre Qualität aus“, sagte Harald Gottsche, Präsident und CEO des BMW Group Werks San Luis Potosí.

In dem 2019 in Betrieb genommenen Werk produzieren bereits rund 3,000 Mitarbeiter den BMW 3er, das 2er Coupé und den neuen M2 – teilweise exklusiv für den Weltmarkt. Das Werk ist auf hohe Flexibilität ausgelegt, so dass nur geringfügige Anpassungen im Karosseriebau und in der Montage erforderlich sind, um die neue Fahrzeugarchitektur zu integrieren. Eine Besonderheit der NEUEN KLASSE ist, dass die Hochvoltbatterie direkt in die Fahrzeugstruktur integriert ist. Die Montage in San Luis Potosí wird daher erweitert, um dieses neue Verfahren in den Betrieb zu integrieren. Im April beginnt im Werk eine zweite Schicht, wodurch weitere 500 neue Arbeitsplätze entstehen. Insgesamt werden dann rund 1,000 zusätzliche Mitarbeiter in San Luis Potosí arbeiten.

BMW iFACTORY als Produktionsmasterplan

Produktionsleiter Nedeljković: „Flexibilität und effiziente Prozesse sind enorm wichtige Elemente unserer BMW iFACTORY, die unseren strategischen Masterplan für die Produktion bildet.“

Das Werk San Luis Potosí zeichnet sich durch einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und Maßnahmen zur CO-Reduzierung aus2. In einer so trockenen Region ist die Wassereinsparung besonders wichtig. Das Werk beherbergt auch die erste Lackiererei der BMW Group, die ohne Prozessabwasser auskommt. Das für den Lackiervorgang benötigte Wasser wird aufbereitet und anschließend wiederverwendet. Darüber hinaus bezieht die Anlage ausschließlich Ökostrom, den sie auf über 70,000 m selbst erzeugt2 Solarstromanlage auf dem Werksgelände, ergänzt durch Strom aus einem externen Solarpark.

Neu entwickelte BMW Rundzellen für Fahrzeuge der NEUEN KLASSE

In den Modellen der NEUEN KLASSE kommen neue, runde Lithium-Ionen-Batteriezellen zum Einsatz, die speziell für die dann sechste Generation der BMW eDrive-Technologie entwickelt wurden. Das neue Batterieformat erhöht die Energiedichte um mehr als 20 Prozent und verbessert die Ladegeschwindigkeit und Reichweite um bis zu 30 Prozent. Gleichzeitig CO2 Die Emissionen aus der Zellproduktion werden um bis zu 60 Prozent reduziert, da Zelllieferanten auf Energie aus nachwachsenden Rohstoffen setzen und bei den Rohstoffen Lithium, Kobalt und Nickel einen gewissen Anteil an Sekundärmaterial, also Material, einsetzen schon im Kreislauf.

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