Forbion schließt 215-Millionen-Dollar-BioEconomy-Fonds zur Förderung nachhaltiger Biotech-Innovationen ab
- Der Forbion BioEconomy Fund I erreicht sein maximales Volumen von 200 Millionen Euro (215 Millionen US-Dollar) und ist damit einer der größten spezialisierten Bioökonomiefonds Europas.
- Der Fokus liegt auf Biotechnologien und grüner Chemie, die die industrielle Dekarbonisierung in den Bereichen Lebensmittel, Landwirtschaft, Materialien und Umwelttechnologien vorantreiben.
- Unterstützt von bedeutenden institutionellen Investoren wie KfW Capital, Novo Holdings, Rentenbank, Aurae Impact, ABN AMRO Bank und EIFO.
Forbion erweitert sein Biotech-Geschäft auf den Bereich Planetare Gesundheit
Forbion, eine führende europäische Risikokapitalgesellschaft im Bereich Life Sciences, hat ihren Forbion BioEconomy Fund I mit einem maximalen Volumen von 200 Millionen Euro abgeschlossen. Der 2024 mit einem anfänglichen Zielvolumen von 150 Millionen Euro aufgelegte Fonds nutzt Forbions Expertise im Biotechnologiebereich, um in Unternehmen zu investieren, die skalierbare Technologien entwickeln, welche die industrielle Nachhaltigkeit und Klimaresilienz fördern.
Der BioEconomy Fund I, der an der Schnittstelle von Biologie und Klimainnovation positioniert ist, unterstützt Wachstumsunternehmen, die Biotechnologie und grüne Chemie zur Dekarbonisierung traditioneller Wertschöpfungsketten einsetzen. Mit diesem erfolgreichen Abschluss hat Forbion einen der größten europäischen Fonds für die Bioökonomie geschaffen und damit das wachsende Vertrauen der Investoren in wissenschaftsbasierte Nachhaltigkeit unterstrichen.
Globale Investoren unterstützen den Umstieg auf wissenschaftlich fundierte Klimalösungen
Der Fonds erhielt starke Zusagen von institutionellen Anlegern in ganz Europa und Nordamerika, darunter öffentliche Investmentbanken und missionsorientierte Fonds wie KfW Capital, Novo Holdings, Rentenbank, Aurae Impact, ABN AMRO Bank und der dänische Fonds EIFO.
Laut Forbion-Generalpartner Alexander Hoffmann, Die Reaktion spiegelt einen Wandel in der Sichtweise der Investoren auf die Konvergenz von Biotechnologie und Nachhaltigkeit wider. „Die Biotechnologie geht über den Gesundheitssektor hinaus und befasst sich mit globalen Herausforderungen in den Bereichen Lebensmittel, Materialien und Ressourceneffizienz.“ sagte Hoffmann. „Die starke Nachfrage nach dem Forbion BioEconomy Fund I spiegelt das wachsende Vertrauen wider, dass wissenschaftsbasierte Lösungen sowohl ökologischen als auch finanziellen Nutzen bringen können.“

Fellow Komplementärin Joy Faucher fügte hinzu, "Kapital verlagert sich von Software hin zu Wissenschaft. Dank der starken Unterstützung institutioneller und strategischer Partner bauen wir ein Portfolio auf, das Biologie und Chemie nutzt, um wirtschaftlich tragfähige und nachhaltige Lösungen für unseren Planeten zu entwickeln."

Die nächste Generation biobasierter Industrien im Visier
Der BioEconomy Fund I von Forbion investiert in 12 bis 14 Unternehmen in Europa und Nordamerika, mit Fokus auf die Finanzierungsrunden A und B. Sein Ziel ist es, auf biologische B2B-Lösungen zu setzen, die etablierte Technologien kosteneffizient oder kostengünstiger ersetzen können. Jedes Zielunternehmen muss einen überzeugenden Machbarkeitsnachweis und Potenzial für eine großtechnische industrielle Anwendung vorweisen.
Das Unternehmen schätzt, dass biotechnologiebasierte Alternativen im Laufe des nächsten Jahrzehnts ein kommerzielles Potenzial in Billionenhöhe darstellen könnten, da die Industrie nach Wegen sucht, um Klimaziele und Ziele der Kreislaufwirtschaft zu erreichen.
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Portfolio mit Innovationen in den Bereichen Lebensmittel, Landwirtschaft und Materialien
Bislang hat der Fonds in fünf Unternehmen aus seinen vier strategischen Sektoren investiert: Lebensmittel, Landwirtschaft, Werkstoffe und Umwelttechnologien.
- eeden – Entwicklung des Textil-zu-Textil-Recyclings durch grüne chemische Depolymerisation.
- Genomine – die Nutzung der Pflanzenbiotechnologie zur Gewinnung wertvoller Metalle auf nachhaltige und kosteneffiziente Weise.
- SOLASTA Bio – Entwicklung von Peptid-basierten, biologisch sicheren Alternativen zu chemischen Pestiziden.
- Novafleisch – Weiterentwicklung der skalierbaren Produktion von pflanzlichen Proteinzuschnitten, die tierische Texturen imitieren.
- PAKT – Nutzung von Biomaterialien für kostengünstige, auf Kollagen basierende Beschichtungen, beginnend mit Textilanwendungen.
Jedes Portfoliounternehmen spiegelt den Fokus des Fonds auf den Ersatz emissionsintensiver industrieller Inputstoffe durch biologisch gewonnene Lösungen wider, die ohne Premiumpreise skalierbar sind.
Auswirkungen für Investoren und die Branche
Für institutionelle Anleger steht der Forbion BioEconomy Fund I für die zunehmende Übereinstimmung zwischen biotechnologischer Innovation und den Vorgaben für nachhaltige Finanzierung. Da globale politische Rahmenbedingungen – wie der EU Green Deal und die Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (CSRD) – eine messbare Dekarbonisierung fordern, sind Fonds wie der von Forbion gut positioniert, um eine entscheidende Finanzierungslücke zwischen Innovationen im Labormaßstab und deren industrieller Anwendung zu schließen.
Der Fonds stärkt zudem Europas Position als globales Zentrum für bioindustrielle Innovation und ergänzt nationale Strategien zur Verringerung der Abhängigkeit von petrochemisch gewonnenen Materialien und zur Erreichung der Klimaneutralität bis Mitte des Jahrhunderts.
Eine umfassendere Vision für die Bioökonomie
Forbions neuester Fonds erweitert die Tradition des Unternehmens im Bereich der Biowissenschaften hin zu einer umfassenderen Mission für die planetare Gesundheit – und verbindet dabei menschliche Gesundheit, Ressourceneffizienz und industrielle Nachhaltigkeit. Durch die Investition von Kapital in Technologien zur Dekarbonisierung zentraler Sektoren verleiht der BioEconomy Fund I der biobasierten Transformation, die Europas Industrie- und Umweltlandschaft grundlegend verändert, zusätzliche Dynamik.
Da Biotech-Investoren zunehmend über die Renditen der traditionellen Pharmabranche hinausblicken, signalisiert der Erfolg der Finanzierungsrunde von Forbion, dass die Bioökonomie sich zu einem wichtigen Motor für klimafreundliches Wachstum entwickelt hat – einem Bereich, in dem Innovation, Umweltleistung und Investorenrenditen zusammenkommen.
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