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Verbraucher sind bereit, durchschnittlich 9.7 % mehr für nachhaltige Waren zu zahlen: PwC-Umfrage

Verbraucher sind bereit, durchschnittlich 9.7 % mehr für nachhaltige Waren zu zahlen: PwC-Umfrage

Verbraucher sind bereit, durchschnittlich 9.7 % mehr für nachhaltige Waren zu zahlen: PwC-Umfrage

Wichtige Auswirkungspunkte:

  • 9.7 % Prämie: Verbraucher sind bereit, für nachhaltige Waren durchschnittlich 9.7 % mehr zu zahlen.
  • Inflationssorgen: 31 % der Verbraucher sehen die Inflation als größtes Risiko für ihre Wirtschaft.
  • Lebensmittelausgaben: 62 % gehen davon aus, dass die Lebensmittelkosten in den kommenden Monaten am stärksten steigen werden.
  • Digitaler Wandel: 46 % der Verbraucher kaufen Produkte direkt über soziale Medien, gegenüber 21 % im Jahr 2019.

Trotz der steigenden Inflation und des Drucks auf die Lebenshaltungskosten sind Verbraucher laut der Voice of the Consumer Survey 2024 von PwC bereit, für Nachhaltigkeit einen Aufpreis zu zahlen. Die Umfrage, bei der über 20,000 Verbraucher in 31 Ländern befragt wurden, liefert wichtige Erkenntnisse über das Verbraucherverhalten angesichts wirtschaftlicher Herausforderungen und Klimabedenken.

Nachhaltigkeit hat Priorität: Bedeutende 85 % der Verbraucher berichten, dass sie täglich die Auswirkungen des Klimawandels spüren, was zu einer Umstellung auf nachhaltigen Konsum führt. Dieses Engagement führt zu der Bereitschaft, 9.7 % mehr für nachhaltig produzierte oder beschaffte Produkte auszugeben.

Sabine Durand-Hayes, Global Consumer Markets Leader bei PwC France, hob diesen Trend hervor:

„Verbraucher spüren zunehmend den Druck der Inflation und steigender Preise bei lebenswichtigen Gütern wie Lebensmitteln, legen in diesem Zusammenhang jedoch Wert auf Produkte, die nachhaltig produziert und bezogen werden.“ Auch wenn Verbraucher nach günstigeren, generischen Optionen für das Wesentliche suchen, geben sie dennoch an, dass sie bereit sind, für Nachhaltigkeit 9.7 % mehr zu zahlen. Im kommenden Jahr müssen Unternehmen ein empfindliches Gleichgewicht zwischen Erschwinglichkeit für Verbraucher und Umweltauswirkungen erreichen, wenn sie Verbraucher gewinnen und binden wollen. Sie müssen auch ihr digitales Engagement und ihre Servicebereitstellung verstärken, insbesondere da immer mehr Verbraucher Produkte direkt über soziale Medien kaufen.“

Verbraucheraktionen und -präferenzen:

Verbraucher verfolgen verschiedene Strategien zur Unterstützung der Nachhaltigkeit, wie zum Beispiel:

  • Überlegtere Einkäufe tätigen (43 %)
  • Verschiedene Lebensmittel essen (32 %)
  • Reisen reduzieren oder anders reisen (31 %)
  • Erwägen Elektrofahrzeuge (24 %)

Verwandte Artikel: PwC-Bericht: Über 70 % der kritischen Mineralien für den Netto-Null-Übergang sind aufgrund des Klimawandels gefährdet

Mehr als vier Fünftel (80 %) sind bereit, für nachhaltig produzierte Waren mehr zu bezahlen, wobei sie Produkte bevorzugen, die aus der Region stammen, aus recycelten oder umweltfreundlichen Materialien hergestellt werden und einen geringeren COXNUMX-Fußabdruck haben.

Social Media und digitale Trends:

Die digitale Landschaft verändert weiterhin die Verbrauchergewohnheiten. Die Umfrage zeigt, dass 46 % der Verbraucher Produkte jetzt direkt über Social-Media-Plattformen kaufen, ein deutlicher Anstieg gegenüber 21 % im Jahr 2019. Soziale Medien spielen auch eine entscheidende Rolle bei der Markenerkennung und -validierung: 67 % der Verbraucher nutzen sie, um neue Marken zu finden und 70 % verlassen sich vor dem Kauf auf Bewertungen.

Allerdings bleibt der Datenschutz ein großes Anliegen, da 83 % der Befragten die Bedeutung der Sicherheit personenbezogener Daten für das Vertrauen betonen. Dennoch sind nur 52 % zuversichtlich, wie Unternehmen mit ihren Daten umgehen.

Während Verbraucher mit wirtschaftlichen Unsicherheiten zurechtkommen, bietet ihr Engagement für Nachhaltigkeit und digitales Engagement sowohl Herausforderungen als auch Chancen für Unternehmen. Das Gleichgewicht zwischen Erschwinglichkeit und Umweltverantwortung wird in den kommenden Jahren entscheidend für die Bindung der Verbraucher sein.

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