Durch die von ClimeCo angeführte Partnerschaft werden 10 Millionen Tonnen besonders schädlicher Schadstoffe eingespart.
• ClimeCo und Covestro haben in Texas durch die Reduzierung von Lachgasemissionen mehr als 10 Millionen verifizierte Kohlenstoffgutschriften erzielt.
• Entspricht der Tatsache, dass 2.3 Millionen benzinbetriebene Autos ein Jahr lang nicht mehr auf den Straßen unterwegs sind.
• Eines der am längsten laufenden und wirkungsvollsten industriellen N2O-Minderungsprojekte in den USA, verifiziert im Rahmen des Climate Action Reserve.
ClimeCo und Covestro treiben die großflächige industrielle Dekarbonisierung voran
ClimeCo, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Dekarbonisierung, und Covestro, einer der größten Polymerhersteller der Welt, haben mit ihrem gemeinsamen Projekt zur Reduzierung von Lachgasemissionen (N₂O) in Baytown, Texas, einen wichtigen Meilenstein im Klimaschutz erreicht. Die von LSB Industries betriebene Initiative hat inzwischen über 10 Millionen verifizierte CO₂-Zertifikate generiert, was der Vermeidung von 10 Millionen Tonnen Kohlendioxidemissionen entspricht.
Seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 2010 hat die Anlage in Baytown mehr als 36,000 Tonnen Lachgas (Distickstoffmonoxid) vernichtet – ein Treibhausgas mit dem 273-fach höheren Treibhauspotenzial von Kohlendioxid. Die Reduzierungen wurden gemäß dem N₂O-Minderungsprotokoll des Climate Action Reserve (CAR) verifiziert, welches strenge Validierung und Transparenz auf den Kohlenstoffmärkten gewährleistet.
"Die Minderungsmaßnahmen von Covestro eliminieren Lachgas an seiner Quelle und erzielen so dauerhafte und unumkehrbare Reduzierungen, die sowohl die globalen Klimaergebnisse als auch die lokale Luftqualität verbessern.“ sagte Victor Ortega, Standortleiter Baytown und Senior Vice President Performance Materials & Operations Nordamerika bei Covestro.

Bewährte Zusammenarbeit zwischen Branchenführern
Der Erfolg des Projekts beruht auf einer langjährigen Partnerschaft zwischen ClimeCo, Covestro und LSB Industries. LSB betreibt und wartet die Salpetersäureanlage im Werk von Covestro in Baytown, wo fortschrittliche Katalysetechnologien Stickoxidemissionen abbauen, bevor diese in die Atmosphäre gelangen.
"Dies war eine großartige Gemeinschaftsleistung von Covestro, ClimeCo und unserem gesamten LSB Baytown-Team.", Sagte Michael Griffin, Geschäftsführer von LSB. "Es ist ein Beispiel dafür, was starke Industriepartnerschaften in Form von praktischen, messbaren Fortschritten im Klimaschutz bewirken können.“
ClimeCo, das eines der größten Portfolios an N₂O-Minderungsprojekten in den USA entwickelt und verwaltet, strukturierte und verifizierte die Emissionsreduktionen des Projekts. Dank seiner Expertise ist das Unternehmen zu einem Schlüsselakteur bei der Verknüpfung von großtechnischer Emissionsminderung mit marktbasierten Klimafinanzierungsmechanismen geworden.
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Nachgewiesene Wirkung und Marktglaubwürdigkeit
Alle Emissionsreduktionen des Baytown-Projekts werden unabhängig vom Climate Action Reserve, einem der angesehensten CO₂-Register Nordamerikas, verifiziert. Die Standards des Registers gewährleisten ökologische Integrität und Transparenz – sie verhindern Doppelzählungen und stärken das Vertrauen in den Markt.
Mit über 10 Millionen seit 2010 ausgegebenen CO2-Zertifikaten ist das Baytown-Projekt nach wie vor einer der größten Beitragszahler zur nachweislichen Klimaminderung durch einen einzelnen Industriestandort in den USA.Wir sind stolz darauf, Covestro auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit zu begleiten.," sagte Erika Schiller, Senior Vice President of Project Development bei ClimeCo. "Dieses Projekt veranschaulicht, wie integre und wirkungsvolle Lösungen echte Umweltergebnisse erzielen und gleichzeitig einen Mehrwert für das Unternehmen schaffen können.“

Auswirkungen auf Politik, Industrie und Märkte
Das Sanierungsprojekt in Baytown dient als Vorbild dafür, wie Industriebetriebe ihre Emissionen sinnvoll reduzieren und gleichzeitig nationale und globale Klimaziele unterstützen können. Lachgas macht etwa 6 % der globalen Treibhausgasemissionen aus, und die Bekämpfung direkt an der Quelle ist nach wie vor einer der schnellsten und effektivsten Wege, um großflächige Reduzierungen zu erreichen.
Mit zunehmender behördlicher und Investorenkontrolle dürften geprüfte Sanierungsprojekte wie dieses sowohl auf freiwilligen als auch auf verpflichtenden Märkten eine größere Rolle spielen. Sie tragen nicht nur zu den Netto-Null-Strategien von Unternehmen bei, sondern zeigen auch, wie Technologie und Zusammenarbeit hochwirksame Schadstoffe bekämpfen können.
Eine Vorlage für langfristige Klimaleistung
Das Baytown-Projekt, das nun in sein 15. Jahr geht, beweist, dass Klimaschutzmaßnahmen in der Industrie sowohl nachhaltig als auch profitabel sein können. Die Partnerschaft zwischen ClimeCo, Covestro und LSB Industries dient anderen Herstellern als Vorbild, die Dekarbonisierung und betriebliche Effizienz miteinander verbinden wollen.
Angesichts der Expansion der globalen Kohlenstoffmärkte und der Verschärfung der Verifizierungsstandards belegt dieses Projekt, wie Initiativen des Privatsektors nachweisbare und skalierbare Wirkung erzielen können. Für politische Entscheidungsträger und Investoren unterstreicht es den strategischen Wert industrieller Emissionsminderung – und erinnert daran, dass Klimafortschritte im großen Maßstab oft nicht mit weitreichenden Versprechen, sondern mit nachweisbarer und kontinuierlicher Leistung beginnen.
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