ING erhält als erste globale Bank die SBTi-Zulassung für 1.5°C-konforme Emissionsziele
- ING ist die erste global systemrelevante Bank mit von der Science Based Targets Initiative (SBTi) validierten Klimazielen.
- Die Ziele konzentrieren sich auf eine deutliche Reduzierung der finanzierten Emissionen in den Bereichen fossile Brennstoffe, Stromerzeugung, Zement, Stahl, Automobil, Luftfahrt und Gewerbeimmobilien.
- Die Bestätigung erfolgt vor dem Hintergrund eines Rückziehers in der Branche und hebt ING als führendes Unternehmen im Klimaschutz von den großen globalen Banken ab.
ING gab heute bekannt, dass ihre Klimaziele von der Science Based Targets Initiative (SBTi) bestätigt wurden. Damit ist ING die erste global systemrelevante Bank, die ihre Emissionsreduktionsziele mit dem 1.5-Grad-Ziel des Pariser Abkommens in Einklang bringt.
Nate Aden, Leiter der Abteilung für Finanzstandards bei SBTi, betonte:
"Als erste global systemrelevante Bank mit einem validierten, wissenschaftlich fundierten Ziel zeigt ING, wie große Finanzinstitute die Klimastabilisierung in der Realwirtschaft unterstützen können. Dieses Ziel baut auf der langjährigen Führungsrolle von ING im Sektor-Benchmarking auf – die Kombination von sechs Sektorzielen mit portfolioübergreifenden Zielen für fossile Brennstoffe setzt einen neuen Präzedenzfall für Klimaführerschaft."

Mehrere Großbanken weltweit, darunter HSBC und Wells Fargo, sind kürzlich von ihren Klimaverpflichtungen abgerückt und haben ihre Netto-Null-Ziele verschoben oder ganz aufgegeben. Viele haben zudem den SBTi-Validierungsprozess verlassen, um die strengen Beschränkungen für die Finanzierung fossiler Brennstoffe zu umgehen.
Im Gegensatz dazu definieren die validierten Ziele von ING klar die politische Ausrichtung:
- Beendigung aller Finanzierungen für reine Upstream-Öl- und Gasunternehmen, die noch immer neue Felder erschließen.
- Keine neuen Finanzierungen für Kohlekraftwerke oder -bergwerke und schrittweise Einstellung der Kreditvergabe an Kohlekraftwerke bis Ende 2025.
- Ausrichtung des Öl- und Gasportfolios auf Netto-Null-Emissionen für fortgeschrittene Volkswirtschaften gemäß dem IEA-Szenario.
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Anne-Sophie Castelnau, Global Head of Sustainability bei ING, erklärte:
"Die Validierung unserer Klimaziele durch die SBTi zeigt, dass sie wissenschaftlich fundiert und robust sind. Wir werden weiterhin mit unseren Kunden zusammenarbeiten und sie bei der Emissionsreduzierung unterstützen, die Finanzierung neuer Technologien und nachhaltiger Systeme der Zukunft weiter ausbauen und Wege finden, alle einzubeziehen und ihnen zu ermöglichen, ihren Beitrag zum Wandel zu leisten."

Die Bestätigung von ING durch die SBTi unterstreicht das konkrete Engagement für eine Führungsrolle im Klimabereich in einem entscheidenden Moment, in dem sich andere Unternehmen im Finanzsektor zurückziehen.
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