LADEN

Tippe um zu suchen

Mehr als die Hälfte der Finanzinstitute im asiatisch-pazifischen Raum setzen sich ESG-Ziele, wie ein PwC-Bericht zeigt

Mehr als die Hälfte der Finanzinstitute im asiatisch-pazifischen Raum setzen sich ESG-Ziele, wie ein PwC-Bericht zeigt

Mehr als die Hälfte der Finanzinstitute im asiatisch-pazifischen Raum setzen sich ESG-Ziele, wie ein PwC-Bericht zeigt
  • 52 % der Finanzinstitute im Asien-Pazifik-Raum haben sich Netto-Null-Ziele gesetzt; nur 8 % nutzen validierte, wissenschaftlich fundierte Ziele.
  • Die Nutzung von Szenarioanalysen ist nach wie vor begrenzt, gewinnt jedoch aufgrund der steigenden regulatorischen Erwartungen an Bedeutung.
  • Vorangetrieben durch Rahmenwerke wie TNFD und internationale Standards entsteht eine zunehmende Berichterstattung über Natur und Biodiversität.

Der Finanzdienstleistungssektor im asiatisch-pazifischen Raum (APAC) spielt eine zentrale Rolle bei der Förderung von Nachhaltigkeitszielen. Laut Bericht „Sustainability Counts III“Der Fortschritt in dieser Branche hängt stark von der Leistung und den Praktiken der Portfoliounternehmen und Kreditnehmer ab.

Wichtige Beobachtungen:

  1. Festlegung des Netto-Null-Ziels:
    • 52 % der befragten Institutionen haben sich verpflichtet, Netto-Null-Emissionen zu erreichen.
    • Nur wenige orientieren sich an den Standards der Science-Based Targets Initiative (SBTi), und nur 8 % verwenden validierte Ziele. „Die geringe Akzeptanz könnte die hohen Anforderungen der SBTi-Standards widerspiegeln“, heißt es in dem Bericht.
  2. Einführung der Szenarioanalyse:
    • Nur 25 % der Unternehmen führen sowohl quantitative als auch qualitative Szenarioanalysen durch.
    • Diese Zahl dürfte noch steigen, da Regulierungsbehörden wie die Hong Kong Monetary Authority und die neuseeländische Financial Markets Authority Szenarioanalysen im Rahmen des Klimarisikomanagements vorschreiben.
  3. Berichterstattung zu Biodiversität und Natur:
    • Fast 50 % der Institutionen gehen in ihren Nachhaltigkeitsberichten auf die Biodiversität ein.
    • Die Zusammenarbeit mit der Taskforce on Nature-related Financial Disclosures (TNFD) steht noch am Anfang, es wird jedoch erwartet, dass Initiativen wie die naturbezogenen Richtlinien der GFANZ die Akzeptanz vorantreiben.

Verwandte Artikel: OpenText konzentriert sich auf ehrgeizige ESG-Ziele und -Programme

Zitate, die den Fortschritt unterstützen:

  • Zur Ausrichtung auf Netto-Null: "Der kommende Financial Institution Net Zero (FINZ)-Standard der SBTi könnte ein breiteres Engagement auslösen,“, heißt es in der Studie.
  • Zur Szenarioanalyse: "Ein schrittweiser Ansatz, der mit qualitativen Methoden beginnt, kann den Weg für strenge quantitative Bewertungen ebnen“, schlagen die Regulierungsbehörden vor.
  • Zur Integration der Biodiversität: "53 % des wirtschaftlichen Wertes der Region Asien-Pazifik hängen von der Natur ab, was die Dringlichkeit von Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität unterstreicht.“ hebt ein gemeinsamer Bericht von AIGCC und PwC China hervor.

Die zentralen Thesen:

  • Dekarbonisierung vorantreiben: Finanzinstitute müssen ehrgeizige Ziele setzen, um die Dekarbonisierung der Realwirtschaft zu unterstützen.
  • Skalierungsszenarioanalyse: Die schrittweise Einführung qualitativer und quantitativer Methoden gewährleistet eine bessere Resilienzplanung.
  • Einhaltung von Biodiversitätsstandards: Die Einbeziehung naturbezogener Kennzahlen in die Übergangspläne ist ein strategisches Gebot.

Im Zuge der Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsberichterstattung nutzen zukunftsorientierte Institutionen diese Praktiken, um Rentabilität und Umweltschutz in Einklang zu bringen und so für künftige regulatorische und marktbezogene Anforderungen gerüstet zu sein.

Lesen Sie den vollständigen Bericht Hier

Folgen Sie uns ESG News auf LinkedIn

Themen

Ähnliche Artikel